Tipps für eine Reise nach Bosnien & Herzegowina

1.) Roaming-Gebühren

Bosnien & Herzegowina ist ein europäisches Land, welches nicht zur EU gehört! Für das Surfen im Internet, Schreiben von Textnachrichten oder Telefonieren können teils hohe Gebühren anfallen. Bei mir waren innerhalb von 15 Minuten im Internet surfen, mein Datenvolumen aufgebraucht und meine Verbindung wurde gesperrt.

  • Tipps:
    • Vorher beim Mobilfunkanbieter über die Preise außerhalb der EU informieren
    • Eine Prepaid Sim-Karte in Bosnien & Herzegowina kaufen (Prepaid-Karten gibt es z. b. im Kiosk, in verschiedenen Geschäften, Zeitungsladen, Supermärkten und Mobilfunkgeschäften )
    • im Normalfall tritt eine weltweite Kostenbremse bei 59,50 Euro ein und die Verbindung sollte unterbrochen werden (darauf würde ich mich aber nicht unbedingt verlassen)

2.) Straßen

Grundsätzlich kommt man in Bosnien & Herzegowina mit dem Auto gut voran. Die Magistralstraßen sind ausgebaut und aktuell wird die A1 Autobahn (die vom Norden des Landes 397 Kilometer bis in den Süden führen soll) gebaut und ist teilweise schon befahrbar.

  • Tipps:
    • Vorsicht bei kleinen Nebenstraßen: Hier muss man sich teilweise mit Straßen abfinden, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden oder auch zu einer Schotterpiste werden können. Selbst auf asphaltierten Straßen gab es manchmal schlimme Schlaglöcher, da wäre das Bein bis zum Knie verschwunden gewesen 🙂
    • Achtung: Auf den Straßen können dir viele freilaufende Tiere – vorallem Hunde, Katzen, Kühe oder auch Schafe begegnen

3.) Landminen

Durch den Krieg in Bosnien & Herzegowina (von 1992 – 1995) befinden sich immer noch viele Minenfelder im Land. Es kommt immer wieder zu Unfällen und auch Todesfällen.

  • Tipps:
    • befestigte Straßen und ausgeschilderte Wanderwege nicht verlassen!
    • keine Hausruinen betreten
    • auf Beschilderung achten und gefährtetes Gebiet auf keinen Fall betreten (meistens rot mit Totenkopf und Aufschrift MINE!)
    • Minenfelder können nach Unwettern verrutscht sein und Markierungen nicht mehr sichtbar sein
    • Hunde an der Leine führen
    • Vor Wanderungen oder Radtouren beim „Auswärtigen Amt“ und beim „Mine Action Centre“ erkundigen