Projekt „Kombucha“

Gesunde Ernährung finden wir wirklich ganz toll und probieren auch verschiedene Sachen gerne mal aus. Aber als wir das erste Mal von diesem „Pilztee“- Kombucha gehört haben waren wir schon etwas misstrauisch. Ein Getränk was durch einen Pilz hergestellt und tagelang braucht bis es fertig ist, klingt jetzt nicht wirklich so lecker. Und sieht auch teilweise nicht unbedingt appetitlich aus. Aber dazu kommen wir später.

Dieser Beitrag enthält wahrscheinlich Werbung (unbezahlt und unbeauftragt) 😉

Zunächst haben wir uns erstmal eine ganze Menge Berichte zum Kombucha durchgelesen und festgestellt, wie lange es dieses Getränk eigentlich schon auf der Welt gibt und wie gesund es zu sein scheint.

Es soll das Immunsystem stärken, das Wohlbefinden steigern und sogar schlimme Krankheiten heilen. Und davon haben wir noch nie etwas gehört….?! Na gut, nun sind wir, Dank meiner Arbeitskollegin – die uns von diesem „Kombucha“ erzählt hat und jetzt selbstverständlich auch der Sponsor unseres ersten Pilzes sein wird – bestens informiert und belesen. Kaum können wir es erwarten, bis es soweit ist und wir unseren ersten „Pilztee“ herstellen können.

Die Vorbereitungen

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, haben wir zu Hause schon alles vorbereitet:

2 Liter Gläser, verschiedende Flaschen, luftdurchlässige Tücher, Grüner Tee (wahlweise geht auch Schwarztee oder anderer Tee), Zucker, ein Sieb und ein Trichter liegen bereit und nun fehlt uns nur noch ein Pilz und 10 Prozent Starterflüssigkeit (wird aus dem jeweils letztem Ansatz gewonnen) – wir benötigen etwa 200 ml, da wir ja 2 Liter Kombucha ansetzen möchten.

Es geht los…

Nach ca. einer Woche ist es dann soweit.  Wir bekommen unseren ersten Kombucha-Pilz von meiner Kollegin.

Jetzt werden schnell 2 Liter grüner Tee gekocht, 200 Gramm Zucker darin aufgelöst und gewartet bis sich der Tee auf ca. 20° Celsius abgekühlt hat.

Dann darf unser Pilz gemeinsam mit der Starterflüssigkeit in den abgekühlten Tee (der Tee wurde natürlich vorher gesiebt und die Blätter entfernt). Ein luftdurchlässiges Tuch (damit sich keine Fliegen darin verirren) haben wir über die Glasöffnung mit einem Gummi befestigt.

Nun heißt es abwarten!

Unser Tee steht vor Sonneneinstrahlung geschützt, bei einer Raumtemperatur von etwa 20° bis ca. 23° Celsius und weit weg von Pflanzen, Rauch oder Dämpfen.

Jetzt kann es losgehen mit der Fermentation!

Die ersten 2-3 Tage passiert erstmal gar nix. Der Pilz liegt ziemlich weit unten an der Seite vom Glas und sieht irgendwie ganz anders aus als der von meiner Kollegin.  Na gut, das wird bestimmt noch….

Was schwimmt da in unserem Tee?

Geduldig warten wir weitere 2 Tage und waren dann wirklich erstmal total erschrocken als ich das Tuch abmachte, um den Pilz mal von oben anzuschauen.  Komische „schwarze Flecken“ sind auf dem Pilz und es hängen seltsame „Fäden“ überall…. Und das sollen wir trinken…? Oh je. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das wirklich will…. Stefan ist da ja hart im Nehmen, aber ich werde wohl noch einmal den gesundheitlichen Aspekt, dem wirklich grausigen Aussehen gegenüber stellen. Wir haben auf jeden Fall gelesen, dass die Flecken kein Schimmel und auch sonst nix Schlimmes sind. Das beruhigt uns ja erstmal.

Erste Kostprobe

Jetzt, nach 7 Tagen, können wir richtige Blubberblasen an unserem Pilz entdecken und werden unser Getränk zum ersten Mal probieren…. Es schmeckt noch etwas süß und wir entscheiden uns es noch einen Tag stehen zu lassen.

Unser Kombucha ist fertig!

Nach 8 Tagen ist es nun soweit. Wir nehmen den Pilz aus dem Glas, waschen ihn mit klarem Wasser ab und legen ihn in ein sauberes Glas um mit einer neuen Fermentation zu beginnen. Den fertigen Tee füllen wir mit Hilfe eines Trichters in kleine Flaschen ab und stellen diese in den Kühlschrank. Ein kleines Glas von unserem leckeren Kombucha-Tee genehmigen wir uns sofort und finden unser Getränk ist wirklich gut gelungen. Es schmeckt ein bisschen wie „Apfel-Cidre“. Echt toll. Und wenn es nun auch noch so gesund ist wie man sagt – Perfekt! Echt genial, so ein „Kombucha“!

Magst du lieber mit Kohlensäure? Dann lies mal hier: Projekt „Kombucha“ Teil 2

 

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