Projekt „Kombucha“ Teil 2

So, die ersten 30 Liter Kombucha haben wir uns schmecken lassen. Jetzt möchten wir etwas Veränderung und starten einen Versuch mit der zweiten Fermentation.

Wie wir mit der Herstellung begonnen haben kannst du in unserem Beitrag Projekt „Kombucha“ nachlesen!

Aus Wein wird Sekt….

Unser bisheriger Kombucha ähnelte ja in etwa einem Weingetränk und schmeckte ein bisschen wie „Apfelcidre“.  Durch die Zweitfermentation soll unser Getränk etwas mehr Sprudel bekommen und sich auch geschmacklich verändern. Bei der geschmacklichen Veränderung kannst du dich kreativ auslassen und einfach den fertigen Kombucha mit ein paar leckeren Zutaten deiner Wahl aufpeppen. Wir versuchen es mit Limetten, Rosmarin und Ingwer.

Aber wie bekommen wir denn jetzt die Kohlensäure in unser Getränk?!

Für die Zweitfermentation muss unser fertiger Kombucha noch einmal ein paar Tage stehen, aber dieses mal ohne Sauerstoffzufuhr. Außerdem sollte noch genug Zucker vorhanden sein bzw durch die Zugabe von Früchten erhält dein Kombucha ja Fruchtzucker. Trockenfrüchte eigenen sich ebenfalls hervorragend oder du gibst einfach noch etwas Zucker hinzu, nachdem du deinen Kombucha abgefüllt hast.

Also wird wie gewohnt alles in Flaschen abgefüllt. Aber Achtung! Die Flaschen müssen stabil sein und einen festen Verschluss haben. Am besten eignet sich ein Schnappverschluss. Durch die Entstehung der Kohlensäure entsteht soviel Druck, dass die Flaschen platzen können.

Jetzt kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und die ausgewählten Zutaten (z. B. Ingwer oder Trockenfrüchte) mit in die Flasche geben. Nun einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen und abwarten. Während bei der ersten Fermentation Sauerstoff notwendig war um den Pilz wachsen zu lassen, muss für die Entwicklung von Kohlensäure bei der Zweitfermentation der Sauerstoff entzogen werden. Die noch vorhanden Hefen im Kombucha können jetzt den Zucker zersetzen und dabei entsteht unser Sprudelwasser.

Teste ab und zu den Kohlensäuregehalt!

Wir haben bei unserem ersten Versuch 10 Tage gewartet und das war schon viel zu lange. Unser Kombucha hatte soviel Kohlensäure, dass wir kaum noch die Flasche öffnen konnten. 4 – 5 Tage reichen auch aus. Probiere einfach aus wieviel Sprudel du möchtest. Und je nachdem was du für Früchte oder Gewürze deinem Kombucha untergejubelt hast, verändert sich nun auch die geschmackliche Richtung. Unser schmeckt durch den beigegebenen Ingwer ein bisschen wie Ginger Ale. Mega lecker!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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