Gauja Nationalpark – Wandern in Lettland

Burgen die uns verzaubern, eine Höhle die uns fesselt, ein Tarzanpark mit verschiedenen Seilbahnen für Mutige und Wanderwege die uns Muskelkater verschaffen.All dies und natürlich den Fluss Gauja, der zum Kanufahren einlädt, finden wir in Lettlands größten und ältesten Nationalpark.

Dieser Beitrag enthält wahrscheinlich Werbung (unbezahlt und unbeauftragt) 😉

Die Gauja bei Sigulda

Der Gauja-Nationalpark hat eine Fläche von ca. 920 km² und wurde 1973 gegründet. Die Gauja, die sich durch den Nationalpark schlängelt ist umgeben von rot-gelben Sandsteinfelsen und Burgen, Schlössern und Ruinen.

Campingplatz „Plumade“

Wir quartieren uns auf dem Campingplatz „Plumade“ in Sigulda gleich neben dem Tarzanpark ein. Der Platz ist etwas terrassenförmig angeordnet. Oben können Wohnwagen und Wohnmobile stehen und unten wird gezeltet. Die Gauja liegt direkt vor uns und es gibt einen Zugang zum herrlichen Sandstrand mit Bademöglichkeiten.

Campingplatz-Information:

-Die Kosten für eine Übernachtung (3 Personen) ohne Strom (wäre aber für 3,-Euro/Tag möglich) belaufen sich auf 22,50 Euro.

-Es gibt eine kleine Küche mit Spüle und Herd und Sitzmöglichkeiten (außen)

-Gleich neben der Küche befinden sich mehrere Toiletten (nur durch eine oben und unten offene Trennwand abgeteilt- war jetzt nicht ganz so toll) und je 2 Duschen für Frauen und Männer

-Wasser Auftanken und Ablassen sowie Entsorgung Chemietoilette ist möglich

-Der Platz hat viele Bäume und ist dadurch schattig.

-Gleich nebenan, der Tarzanpark mit Kletterwald, verschiedenen Seilbahnen und einem Trampolin

Wandern im Nationalpark

Wir möchten die Umgebung von Sigulda besser kennenlernen und haben uns eine schöne Wanderroute herausgesucht. Über eine große Brücke kommen wir auf die andere Seite der Gauja. Ein schöner Wanderweg führt uns vorbei an einer alten Ruine (Krimulda) in Richtung Gutmannshöhle.

Unser sehr schön angelegter Weg führt uns über viele, sehr viele Treppenstufen hinauf und hinunter und wieder rauf und runter zur Gutmannshöhle, die von ganz tollen Felszeichnungen geprägt ist. Man kann sich die vielen Treppen auch sparen  und den direkten Weg an der Gauja entlang im Tal nehmen, das finden wir aber zu langweilig – bis zu diesem Zeitpunkt zumindest!

Burg Turaida

Jetzt möchten wir uns noch die Burg Turaida (ca. 1,5 km von der Höhle entfernt) ansehen und weiter geht unser Weg Treppe hoch und wieder runter. (Ich habe zwischendurch mal  Stufen gezählt und bei 750 aufgehört zu zählen). Vor der „Turaida Burg“ gibt es ein großes Gelände mit verschiedenen Ständen, hier werden Tücher, Schmuck und andere Assesoirrs verkauft.

Damit wir die Burg besichtigen können zahlen wir für eine Familienkarte 10,50 Euro Eintritt. Um die Burg herum befindet sich ein riesiger Park mit tollen Skulpturen. Über enge Wendeltreppen (schon wieder Treppen…) gelangen wir hinauf zum Burgturm, wo man eine super Aussicht über das Gaujatal hat.

Nachdem wir uns genug in der Burganlage umgeschaut haben, treten wir den Heimweg an, diesmal laufen wir durch das Tal an der Gauja entlang. Die Treppen waren echt der Wahnsinn und der Muskelkater ist vorprogrammiert. Insgesamt sind wir knapp 15 km gelaufen.

Die Umgebung von Sigulda und natürlich auch der Ort selbst ist sehr sehenswert. Wenn wir das nächste Mal im Gauja-Nationalpark sind, werden wir uns Cesis anschauen, was wir leider dieses Mal nicht geschafft haben.

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